Wie funktioniert ein derartiges "Passivhaus"?
Der Grundgedanke dazu ist so einfach wie plausibel: Was nicht verloren geht, muß auch nicht ersetzt werden.
Ein Haus kühlt nur insoweit aus, als es Wärme nach außen verliert. Dieser Wärmeverlust wird im Passivhaus so
weit verringert, daß allein die Sonnenwärme und die im Haus freigesetzte Wärme zusammen mit extrem wenig
Heizenergie ausreicht, den Wärmeabfluß auszugleichen.
Die Kriterien für ein Passivhaus:
(Alle Angaben beziehen sich auf m2 Wohnfläche!)
| Funktion Niederenergie-/Passivhaus: Flash-Animation ansehen (Flash Player 7, ca. 2.4 MB) |
Warum Passivhäuser bauen?
Der Passivhausstandard ist ein kostengünstiger Ansatz, den Energiebedarf von Neubauten entsprechend
den globalen Erfordernissen der Nachhaltigkeit auf ein Minimum zu reduzieren und dabei gleichzeitig
den Wohnkomfort zu verbessern.
Er bietet damit eine Grundlage, den verbleibenden Energiebedarf von Neubauten komplett durch rneuerbare
Energien zu decken, und zwar sowohl unter Berücksichtigung der begrenzten Verfügbarkeit der erneuerbaren
Energieträger als auch unter Berücksichtigung bezahlbarer Mehrkosten.
Das Passivhaus - die Umwelt schonen
Einige Energieexperten auf den letzten Umwelttagungen forderten, dass vor allem die Industrieländer ihren
Ressourcen- und Energieverbrauch nicht nur merkbar, sondern radikal senken müssen. Der Bauphysiker Prof.
Panzhauser hat schon vor vielen Jahren den Begriff "Entschwenden statt Verschwenden" geprägt. Amory Lovins,
Ernst Ullrich von Weizäcker und Friedrich Schmidt-Bleek fordern in ihren Büchern eine Senkung des Energie-
und Ressourcenverbrauches um den Faktor 4 bis 10.
Das innovative Gesamtkonzept
Der Passivhausstandard ist ein kostengünstiger Ansatz, den Energiebedarf von Neubauten entsprechend
den globalen Erfordernissen der Nachhaltigkeit auf ein Minimum zu reduzieren und dabei gleichzeitig
den Wohnkomfort zu verbessern. Er bietet damit eine Grundlage, den verbleibenden Energiebedarf von
Neubauten komplett durch erneuerbare Energien zu decken, und zwar sowohl unter Berücksichtigung der
begrenzten Verfügbarkeit auch der erneuerbaren Energieträger als auch unter Berücksichtigung
bezahlbarer Mehrkosten.
(AUSZUG aus www.energieinstitut.at)
Auswirkungen auf die Architektur
Die leider weit verbreitete Meinung, dass ein Passiv-/Niederenergiehaus eine "hässliche Kiste" sein muss,ist falsch!
Aber dies wird mittlerweile schon durch eine große Zahl von realisierten architektonisch ansprechenden
Passiv-/Niederenergiehäusern widerlegt.
Durch folgende Punkte: